Guckheim - Liebfrauen Westerburg


Die Marienwaldkapelle auf dem Rothenberg

Die Geschichte der Kapelle

Nachdem am Fronleichnamstag 1947 die Guckheimer beschlossen, die alte Kapelle auf dem Rothenberg abzureißen, konnte am 27. September 1948 mit den Ausschachtungsarbeiten für den Kapellenneubau begonnen werden. Trotz Einstellung der Bauarbeiten infolge starken Frostes im Winter 1948/49 wurde am 22. Mai 1949 der Grundstein zu der neuen Kapelle und am 26. September 1949 Richtfest gefeiert. Nach großen Mühen war das Werk im Herbst 1950 vollbracht. Die neue Kapelle konnte am 12. November 1950 ihre feierliche Weihe mit dem Namen Marienwaldkapelle erhalten. Da für den Kirchenbau von keiner Seite Zuschüsse gewährt wurden, mussten allmonatlich Haussammlungen in Guckheim durchgeführt werden. Auch in den Nachbardörfern wurden Geldspenden für den Kapellenneubau gesammelt. Die Hauptlast der Finanzierung und der Arbeiten wurde jedoch von den Guckheimer Einwohnern selbst geleistet. Unvergessen sind hierbei die Theaterstücke, die auf der Freilichtbühne im Remel aufgeführt wurden.


Der Innenraum der Kapelle


Die Orgel in der Rothenbergkapelle

Im April 2015 konnte die neue Orgel, die ein Jahr zuvor vom Förderverein angeschafft und durch den Verein und zusätzlichen Spendengeldern Dritter finanziert worden war, geweiht und offiziell ihren Dienst in der Kapelle auf dem Rothenberg in Guckheim aufnehmen. Bei der Orgel handelt es sich um eine digitale Johannus-Orgel "Ecclesia T-250", die über 34 Register verfügt, die auf 2 Manuale und Pedal verteilt sind. Die Echtzeit-Sampling-Technik, mit der die Orgel ausgestattet ist, reduziert den Unterschied zwischen der Ecclesia und einer echten Pfeifenorgel auf ein Minimum. Bei der Orgelweihe bedankte sich der Vereinsvorsitzende ausdrücklich bei Organist Thomas Dasbach, der neben seinem großen Sachverstand auch viel Herzblut in diese Sache eingebracht hat und letztlich maßgeblich zu der Anschaffung dieser Orgel beigetragen hat.